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Cannabis
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| ist die Pflanze, aus
der Haschisch und Marihuana gewonnen werden.
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Haschisch besteht im Wesentlichen aus dem Harz der Blütenstände
der weiblichen Hanfpflanze. Die dunkle, meist braunschwarze und zu Platten
oder Klumpen gepresste Substanz ist von fester, teils eher harziger, teils
eher bröckeliger Konsistenz. Häufig wird Haschisch mit anderen
Substanzen gestreckt, so dass sein THC-Gehalt zwischen 5 und 12% schwanken
kann.
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Bei Marihuana handelt es sich überwiegend um getrocknete
und zerkleinerte Pflanzenteile der weiblichen Cannabispflanze, vor allem
der Stängel, Spitzen, Blätter und Blüten. Es ist meist von grünlicher,
teeähnlicher Beschaffenheit. Der THC-Gehalt von Marihuana schwankt
zwischen 1-7%; niederländische Treibhauszüchtungen (Skunk) können
jedoch einen Wirkstoffgehalt von bis zu 15% erreichen.
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| Hauptwirkstoff der
Cannabispflanze ist das Tetrahydrocannabinol (THC).
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| Haschisch und
Marihuana werden meist geraucht, die Wirkung setzt meist unmittelbar ein
und dauert ca. ein bis vier Stunden an. Das Wirkungsmaximum wird in
der Regel nach etwa 30 bis 60 Minuten erreicht, wobei das "High"-Gefühl
erst allmählich ausklingt. Gelegentlich wird Haschisch auch Getränken,
z.B. Tee, zugegeben, mit Joghurt gegessen oder in Kekse eingebacken.
Hierbei tritt die Wirkung verzögert und häufig sehr plötzlich ein und
hält länger an - je nach Dosis etwa fünf Stunden. Diese Konsumform gilt
als besonders riskant, da die Dosierung nur sehr schwierig zu beurteilen
ist.
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| Grundsätzlich werden
die bereits vorhandenen Gefühle und Stimmungen, ob positiv oder negativ,
durch den Wirkstoff verstärkt. Je nach Gefühlslage des Konsumenten tritt
ein Gefühl der Entspannung, der inneren Ruhe und Ausgeglichenheit ein.
Wohlbefinden und Wohlgestimmtheit gehen häufig einher mit einem
verminderten Antrieb und einer Tendenz zur Passivität. Möglich sind auch
ein ausgesprochen heiteres Gefühl, verbunden mit einer gesteigerten
Kommunikationsfähigkeit. Gelegentlich werden auch akustische und visuelle
Sinneswahrnehmungen intensiviert und das sexuelle Erleben verstärkt. Als eher unerwünschte Nebeneffekte treten häufig Denkstörungen auf. Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit können vermindert werden, ebenso die Leistung des Kurzzeitgedächtnisses.
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