Klassifikation

Stoffungebundene oder substanzunabhängige Sucht

Stoffgebundene oder substanzabhängige Sucht

 

Stoffungebundene Sucht oder substanzunabhängige Sucht lauten die fachlichen Oberbegriffe für Spiel-, Arbeits-, Ess-, Kauf-, Sex-, Sport- und Internet-/Mediensucht. Grundsätzlich kann jedes Verhalten des Menschen, vor allem, wenn es bereits zur Gewohnheit wurde, süchtig "entgleisen". Die Grenze zwischen dem unproblematischen und dem problematischen Konsum oder Verhalten zu ziehen, ist äußerst schwierig. Der Übergang vom gewohnheitsmäßigen Konsum über den Missbrauch und den schädlichen Gebrauch bis zur Abhängigkeit ist fließend.

Als Suchtmittel kommen zahlreiche Substanzen infrage, die, nachdem sie eingenommen, inhaliert, geschnupft oder gespritzt wurden, in den Hirnstoffwechsel eingreifen und dabei eine angenehme oder sensationelle Wirkung hervorrufen; Substanzen also, die z.B. beruhigen, entspannen, das Einschlafen erleichtern, anregen, Schmerzen dämpfen oder Rauscherlebnisse und Halluzinationen provozieren. 
Dazu gehören Drogen, Alkohol, Medikamente, Nikotin.
Stoffungebundene Süchte führen  in unserem Gesundheitssystem noch ein Schattendasein.  

Da die Sucht inzwischen von der Medizin und den Versicherungskassen als (an)erkannte Krankheit gilt, gibt es bei den stoffgebundenen Süchte zahlreiche Behandlungsmethoden.