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Kokain
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| Kokain ist ein weißes
kristallartiges Pulver, das mit Hilfe verschiedener chemischer Prozesse
aus den Blättern des Kokastrauches gewonnen wird. Es wirkt sowohl
berauschend wie auch örtlich betäubend.
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| Kokain kann durch
Schnupfen oder Spritzen, aber auch durch Rauchen aufgenommen werden. Beim
Kauen von Kokablättern entfaltet es ebenfalls seine Wirkung, wenn auch in
geringerem Maße.
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Kokain ist allgemein
als "Leistungsdroge" bekannt, da es eine Leistungssteigerung und
erhöhte körperliche Belastbarkeit bewirkt. Es dämpft das Hungergefühl,
vermindert das Schlafbedürfnis und löst euphorische Gefühle aus. Die
ihm zugeschriebene Lust- und Potenzsteigerung kehrt sich bei fortdauerndem
Konsum allerdings ins Gegenteil um, nämlich in sexuelles Desinteresse und
Impotenz.
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Die Risiken des
Kokainkonsums liegen vor allem in der Gefahr einer sich schnell
einstellenden psychischen Abhängigkeit . Die akuten Risiken und Folgen
des Kokainkonsums unterscheiden sich je nach Form, Dosis und Dauer des
Konsums. Der Konsum ist um so gefährlicher, je schneller die Substanz vom
Körper aufgenommen wird.
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Zur Herstellung des
rauchbaren Crack muss das Kokainhydrochlorid in
Kokainbase umgewandelt werden, beispielsweise durch Kochen in einer
Backpulverlösung. Nach der Verdunstung des Wassers bleibt als Rückstand
die Kokainbase in Form von weiß-gelblichen Kristallen (rocks) zurück.
Den bei der Erhitzung entstehenden knackenden Geräuschen verdankt das
Crack seinen Namen.
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| So genanntes Freebase,
das ebenfalls geraucht werden kann, entsteht infolge einer chemischen
Reaktion des Kokainhydrochlorids mit Ammoniak.
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