Magersucht (Anorexie)

 

Das Körpergewicht liegt mindestens 15% unter dem Gewicht, das nach Alter und Größe zu erwarten wäre
Extreme Magerkeit als Körper- bzw. Schönheitsideal
Starke Angst vor Gewichtszunahme verbunden mit einem Hochgefühl und Stolz, wenn man sich Nahrung verweigert und Gewicht verliert
Störungen der Körperwahrnehmung: selbst bei deutlichem Untergewicht, das Gefühl zu dick zu sein
Gewichtsverlust durch:
- Vermeidung von kalorienreichen Nahrungsmitteln
- selbstverursachtes Abführen der eingenommenen Nahrung
- übertriebene körperliche Aktivitäten
- Einnahme von Appetitzüglern
Die Krankheit kann auch zum Tod führen. Langzeituntersuchungen ergaben Sterberaten zwischen 5 und 18%

Das auffälligste Symptom der Magersucht ist der extreme Gewichtsverlust, wobei die Magersüchtigen selber das Gefühl haben, zu dick zu sein. Obwohl durchaus auch Hungergefühle vorhanden sind, wird die Aufnahme von Nahrung verweigert oder es werden nur geringste Mengen kalorienarmer Nahrung zugeführt.

Typischerweise ist auch eine auffallende Hyperaktivität festzustellen. Selbst wenn sie schon sehr abgemagert sind, sind sie rastlos und getrieben. Bei einem Großteil der Magersüchtigen besteht die Tendenz zu sozialem Rückzug, der oft damit begründet wird, dass man hart für Schule, Beruf oder Studium arbeiten müsse. Meist bringen die normal bis überdurchschnittlich intelligenten Patienten, so lange es der körperliche Zustand noch erlaubt, sehr gute Leistungen.

Oft herrscht geringes Interesse an sexuellen Kontakten. Die Körperlichkeit wird in allen triebhaften und bedürftigen Aspekten abgelehnt.

Durch die Mangelernährung und den fortschreitenden Gewichtsverlust kommt es zu körperlichen Folgeerscheinungen.

 

      

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