OSHO-BEWEGUNG
Ein Rolls Royce ist für spirituelles Wachstum das Beste. (OSHO)
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Mohan studierte Philosophie und schloss
das Studium als Magister ab. Er lehrte 9 Jahre lang Philosophie an der
Universität von Jabalpur. Nach eigenen Angaben fand er
1953 zur Erleuchtung. Er sammelte Schüler um sich, zog 1974 nach
Poona. Ein großer Teil seiner Anhänger bestand aus jungen
Intellektuellen aus dem Westen. Mohan ließ sich "Bhagwan" (der Göttliche)
nennen. |
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Mohan hat sich nie zu einem
bestimmten Glauben bekannt. Die Widersprüche in den Gedanken als
"Ergänzungen", die Unverbindlichkeit als Weg zur Freiheit,
damit auch aus seinen Lehren keine Philosophie entstehen solle. Zitat: |
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Eigene Erfahrungen: Zu Beginn der Achtziger Jahre fanden die Sannyasins besonders in Berlin (West) Verbreitung. Angeblich waren es 20.000 und tatsächlich im Stadtbild unübersehbar. Überall fielen sie mit ihren orangenen Outfits oder mindestens ihren Holzperlen-Kettchen auf, an dem das Bildnis ihres bärtig-smilenden Gurus baumelte. Auch in trüben Jahreszeiten dieser damals noch recht runtergekommenen Großstadt sorgte das Orange und ihr "spirituelles Lächeln" für ein gewisses Amüsement für die Ureinwohner, denn die Bhagwan-Klientel waren überwiegend aus westdeutschen Kleinstädten zugewanderte Studentengenerationen, die ihre Weltoffenheit durch den Mix aus "indischer Spiritualität" und "westlicher Freizügigkeit" zu praktizieren versuchten. Ein Freund und Nachbar von mir fand über eine Sannyasin endlich zu sexuellen Erfahrungen, die ihm, weil zu lieb und schüchtern oder wohl auch zu verklemmt, bis knapp vor dem Examen vorenthalten waren. Seine Einzimmerwohnung war rasch umgebaut. Eine breite Matratze inmitten auf den Dielen und jede Menge Räucherstäbchen im Einsatz. Meine Gegenpropaganda, dass unser Engagement gegen die Mittelstreckenraketen wichtiger sei, war zwangsläufig zum Scheitern verurteilt, denn seine erste Liebe war ihm nun wirklich attraktiver als die politische Rangelei. Seine Flamme hieß eigentlich Petra, aber nun sie bestand darauf, nun mit ihrem spirituellen Namen angesprochen zu werden. Ich erinnere ihn nicht mehr, denn ich blieb hartnäckig beim "Petra", obwohl sie mir anbot, mich "Marx" oder "Engels" zu nennen:-), aber es entsprach nun mal auch nicht meinem Menschenbild, die Identität wechseln zu müssen. Andererseits sollte man solche Sichtweisen auch nicht überbewerten. Ob sie heute wieder "Petra" heißt? Keine Ahnung. Und
"philosophisch"? Im Grunde genommen ist es einfach nur,
dass sich Muhan Gedanken zusammentrug und machte, die selbstdenkenden
Menschen mit etwas Interesse für die Ideengeschichte über die
Tagesschau-Nachrichten hinaus geläufig sein könnten, also Neigung zur
Denkfaulheit haben und durch den Dauerkonsum von Guru-Gedanken eigene
Langweiligkeit zu kompensieren und sich in ihren ritualisierten
"Zusammenhängen" weltentfremden bzw. versuchen, der Welt zu
entkommen. |
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Wikipedia: Osho, |