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Die Sekten gehen immer nach dem
gleichen Schema vor: Sie überreden ihr Opfer, sie lassen ihm keine
Zeit, sich alles in Ruhe zu überlegen und erst dann zu entscheiden.
Typisch für Sekten ist auch eine streng hierarchische Struktur, bei der
es immer jemanden gibt, der einem übergeordnet und befugt ist,
Weisungen zu geben. An der Spitze steht häufig eine Führungsfigur, die
behauptet, im alleinigen Besitz der Wahrheit zu sein.
Folgende Kriterien deuten auf eine zerstörerische Sekte hin:
- Der Betroffene kann
Entscheidungen nicht mehr selbst treffen. Dies gilt sowohl für
Alltags- als auch für Lebensentscheidungen.
- Die Lebensgestaltung wird
ohne Absprache mit dem Lebenspartner/den Eltern verändert.
- Sexualität wird streng
reglementiert.
- Der Betroffene ist nicht
mehr kritikfähig. Er ist nicht mehr bereit zum Dialog. Er ist
fanatisiert.
- Oft räumt er auch seine
Bankkonten oder macht Schulden. Die Leistung im Beruf lässt nach.
Hilfe finden Sie bei den
Sektenbeauftragten der Kirchen und bei den psychosozialen
Beratungsstellen.
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